Klartext Energiewende – der Hamburger Experten-Podcast rund um Energie, Klima und Wirtschaft

Klartext Energiewende – der Hamburger Experten-Podcast rund um Energie, Klima und Wirtschaft

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Die Wasseraufbereitung ist eine wichtige Sache, auch eine immer wichtiger werdende Sache.

00:00:05: Selbst in Regionen wo man vor zehn, zwanzig Jahren keine Wasserknappheit vermutete, ist es jetzt wirklich bedenklich geworden.

00:00:13: Dann ist die Ressource langsam.

00:00:14: endlich und es wirkt immer knapper.

00:00:17: Klar trägt Energiewende – der Hamburger Experten-Podcast rund um Energie, Klima und Wirtschaft.

00:00:23: Wir liefern Impulse zum Energiesystem der Zukunft.

00:00:26: Kriegerische Auseinandersetzungen rund um das Wasser Ein realistisches Szenario für die Zukunft?

00:00:32: Wird die Ressource wirklich so

00:00:34: knapp?!

00:00:35: Wie steht es um die Nutzung von Wasser in der erneuerbaren Energiewirtschaft?

00:00:39: Wenig beleuchtete Fragen aktuell.

00:00:42: Dafür steht mir heute Stefan Jacobs, Rede und Antwort!

00:00:46: Der Chemieingenieur arbeitet seit knapp zwei Jahren bei Osmo Membrane – sieht man auch am Hemd – als Regional Sales Manager für Norddeutschland.

00:00:54: Wir begrüßen ihn herzlich in der fünftigsten Folge von Klartext Energiewende.

00:00:58: Ich bin Astridoso und leite im Cluster Neuer Bahnerdien, den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Internationales.

00:01:06: Zum Einstieg drei Gottzufragen zum Warmwerden!

00:01:09: Auf Ihrem linken Profil habe ich ein sehr... wie sozusagen außergewöhnliches Zitat gefunden.

00:01:15: Wer verstanden hat und nicht handelt, hat nicht

00:01:18: verstanden.".

00:01:19: Ich vermute dass das ein chinesischer Philosoph ist oder so der das gesagt hat weil der Name Wang Yang Min ist und das klingelt sehr chinesisch für mich.

00:01:27: meine eigentliche Frage wieso haben sie diesen Leitsatz gewählt?

00:01:34: Ganz einfache Antwort ich bin in der Wasseraufbereitung tätig und sehr viel.

00:01:38: es wird gut gemacht Aber es gibt auch Innovationen, die es noch besser machen können.

00:01:48: Und wenn man das verstanden hat und es trotzdem nicht umsetzt, dann hat man's nicht verstanden.

00:01:53: Wir kommen sicherlich im Rahmen des Themas auf Wassernutzung in der Energiewirtschaft.

00:02:00: Da ist es ganz entscheidend mit dem Stand der Technik mitzugehen.

00:02:07: Sie haben schon das Wasser erwähnt?

00:02:09: Woher diese Geisterung fürs Wasser?

00:02:11: Wie ist das gekommen?

00:02:13: Zum einen kann ich es ganz kurz beantworten.

00:02:16: Wenn Sie in dem Bereich tätig sind, bleibt es spannend.

00:02:19: Wasser ist nicht gleich Wasser und jede Anwendung hat so ihre Eigenheiten, hat ihre Besonderheiten ,hat ihre Challenges Und das hält mich seit über vierzig Jahren in dieser Branche Macht jeden Tag aufs neue Spaß.

00:02:36: Okay, das klingt sehr positiv!

00:02:39: Was tun Sie privat gegen Wasserknappheit?

00:02:42: Das ist ganz einfach.

00:02:43: Also ich kann das auch mal wirklich aus meinem eigenen Haushalt erzählen.

00:02:49: Wasser sparen ist die Devise und ich habe irgendwann, ich glaube dass es jetzt auch mittlerweile acht, neun Jahre her Mal Wassersparamaturen verbaut Überall in meinem Haushalt.

00:03:04: Und das ist, was der kleine Mann so machen kann.

00:03:09: Die Wassernutzung begrenzen und somit auch gleichzeitig Abwasser vermeiden.

00:03:16: Das ist halt das, was man da so tun kann.

00:03:18: Also

00:03:19: ein bisschen der Klassiker aber eben wirklich umsetzen und nicht nur so tun als ob?

00:03:26: Sehr schön!

00:03:27: Dann würde ich sagen wir steigen ein die eigentliche Materie.

00:03:29: Ich habe es schon erwähnt, Sie beschäftigen sich mit der Ressource Wasser vielleicht nochmal ein bisschen genauer.

00:03:35: Warum und was ist der Bezug zur Energiewirtschaft?

00:03:38: Daher kommen wir ja...

00:03:40: Die Wasseraufbereitung ist eine wichtige Sache auch immer wichtiger werdende Sache.

00:03:48: wenn sie sehen wie vor ein zwei Wochen als das ein wenig heiß wurde in Deutschland schon die ersten Stadtwerke und Wasserversorger darauf hingewiesen haben Wasser zu sparen Dann ist die Ressource langsam endlich und es wird immer knappe.

00:04:04: Selbst in Regionen, wo man vor zehn, zwanzig Jahren keine Wasserknappheit vermutete, ist jetzt wirklich bedenklich geworden.

00:04:13: So, das ist halt ein wichtiger Punkt, dass man sagt ... Man schaut wie man das Wasser so oft wie möglich verwenden kann?

00:04:23: Und natürlich auch mal schaut, welche Wasserressourcen nutzt man?

00:04:29: Sehr viel wird mit Trinkwasser in Deutschland gestemmt.

00:04:33: Das muss nicht sein, man kann alternative Wasserquellen nutzen.

00:04:37: Das ist zum Beispiel Flusswasser, Meerwasser, Brackwasser gereinigtes Abwasser und belastet den Trinkwasserkörper nicht.

00:04:48: Wenn wir das mal zugrunde legen oder das mal beherzigen würden dann hätten wir eine ganz andere Situation

00:04:56: Ja.

00:04:57: Sie haben eben schon erwähnt, dass das auch Regionen betrifft, die man vielleicht gar nicht vermuten würde?

00:05:02: Können sie da Beispiele nennen?

00:05:04: Ganz klassisches Beispiel oder ganz prägnantes Beispiel ist zum Beispiel die Stadt Jülich, die vor fünfzehn Tagen gebeten hat, weder zu bewässern noch Pools zu füllen.

00:05:17: Es gibt ... Eine Tiefbrunnen-Wassergewinnung.

00:05:21: Es gibt aber auch Wasser aus Talsperren, nur die Talsparren sind leer und die Brunnen haben so ihre Probleme genug, Wasser zu ziehen.

00:05:29: Und das war der Punkt dass diese Stadt tatsächlich in einem eigentlich wenn sie es auf der Karte sehen sehr wasserreichen Gebiet kein Trinkwasser mehr hat.

00:05:41: Ja okay interessant Wir beschäftigen uns ja auch viel mit Wasserstoff vor unserer Plasta, das wissen Sie.

00:05:49: Was ist da sozusagen die größte Herausforderung für Wasserstoffprojekten?

00:05:53: Liegt ja nahe Wasserstoffwasser kann man sich irgendwie auch denken.

00:05:56: Ja kein Wasserstoff ohne Wasser.

00:05:58: Das ist der Grundstoff.

00:06:02: Sie müssen halt durch Elektrolyse das reine Wasser aufspalten in die zwei Gase und dazu ist es wichtig.

00:06:10: also wir sprachen eingangs über Trinkwasser.

00:06:14: Für diesen Prozess der Elektrolyse reicht die Qualität des Trinkfassers nicht aus.

00:06:20: Wir müssen also noch weiter aufbereiten, da gibt es Stoffe, die zwar für den menschlichen Genuss harmlos sind.

00:06:27: Das ist zum Beispiel Silikat, jeder kennt Silikat das ist Glas oder das sind Kieselsteine, das ist Silikat.

00:06:34: Es ist für den Menschenchen genuss unbedenklich aber in der Energiegewinnung fatal wenn's im Wasser ist.

00:06:42: bei ... Konventionellen Kraftwerken würde sich das auf die Turbinen legen und eine Unwucht verursachen.

00:06:48: Bei der Wasserstoffgewinnung wird es die Wasserstoffproduktion behindern durch Belagsbildung.

00:06:54: So bereitet man das Wasser weiter auf als bei der Trinkwassergewinnungen?

00:07:00: Ja!

00:07:00: Und... Das ist die Herausforderung, die Technik um an diesem Punkt zu kommen dass man sämtliche Störstoffe zu entfernt muss eine ganz gezielte Auswahl sein.

00:07:15: Das heißt, wir jetzt – ich spreche in der Wir-Form weil das ist bei uns immer ne Teamleistung – schauen ganz explizit auf die Rohwasserqualität.

00:07:27: je nachdem welche Wässer sie einsetzen haben Sie unterschiedliche Aufgabenstellungen.

00:07:31: und dann gibt es sehr hohe Anforderungen aufgrund der Elektrolyseur Hersteller die das vorgeben, wo sie zum Beispiel von dreißig Milligramm pro Liter Silikat auf einmal auf drei Mikrogrammsilikat reduzieren müssen.

00:07:52: Für manche, die sich mit den Begriffen nichts anfangen können.

00:07:55: also dass ist eine Reduktion ums Zichttausendfache und das muss man mit gezielter Anlagentechnik realisieren.

00:08:03: und jetzt beantworte ich Ihre Frage Dazu sind Techniken notwendig.

00:08:10: Aufbereitungstechniken, die wasserspaarend arbeiten sollten.

00:08:15: Das heißt bei jedem Prozess fällt auch Abwasser an.

00:08:19: Ja?

00:08:19: Das muss minimiert werden.

00:08:21: Der Chemikalien-Einsatz den man braucht um so etwas zu betreiben muss minimierend sein.

00:08:27: Alles was ich sage spielt nämlich im Endeffekt eine Rolle beim Wasserstoffpreis nachher.

00:08:32: Ich muss bei der Herstellung des Wasserstoffs Schon kosten günstig arbeiten, sonst funktioniert es nicht.

00:08:38: Keiner möchte den Wasserstoff haben wenn er zu teuer ist.

00:08:41: Das

00:08:41: ist ja im Moment sowieso noch der Fall aber das hat sicherlich auch andere Gründe.

00:08:45: Gibt es denn sozusagen schon Vorreiter die das genau so exzellent machen wie sie das beschrieben haben?

00:08:52: Also...

00:08:54: Es gibt... Oder ist

00:08:55: man erst auf dem Weg dahin?

00:08:56: Nein!

00:08:59: Ich mach das mal an Projektgrößen fest je nachdem wie groß die Elektrolyse Es ist.

00:09:05: was anderes, wenn Sie eine Containerlösung haben um jetzt vier oder fünf Busse mit Wasserstoff zu versorgen.

00:09:12: Oder ob sie ein Großprojekt machen wie jetzt auch Moorburg hier in Hamburg wo sie Tonnenweise Wasserstoff produzieren.

00:09:20: Da ist es halt sehr wichtig dann zu schauen bei größeren Wassermengen die da vernötend sind das dann wirtschaftlich einmal frei zu machen.

00:09:30: Da gibt's Unternehmen die das können Aber das ist nachhandvoll.

00:09:35: Okay, also ganz kleiner Markt im Grunde genommen?

00:09:37: Es ist ein schöner großer Markt aber wenige Firmen die sich da tummeln können.

00:09:43: es wird viel gemacht mit also bei kleineren Anwendungen mit Standardanlagen bei den großen Anwendung bei den grossen Projekten muss schon eine Fachfirma sein die auch das Projekt hinsichtlich Carpex und OPEX optimiert.

00:10:00: anderenfalls können die Projekte so nicht stattfinden.

00:10:03: Dann hoffen wir für Moeburg das Beste.

00:10:05: Moeberg ist ein trockener Tücher, von der Seite her alles gut!

00:10:08: Das hoffe ich jetzt aus sehr gut.

00:10:11: Ich sage des Eingangs schon Ressource Wasser wichtiges Thema aber irgendwie noch nicht so recht beleuchtet.

00:10:16: Man findet ab und an immer mal Artikel in den üblichen, sag ich jetzt mal, Populärmedien aber nicht besonders viel.

00:10:23: also wenn dann wird er über Dürren und so weiter berichtet aber nicht so sehr darum wie es um diese Ressource bestellt ist.

00:10:30: woran liegt das?

00:10:31: Weil es einfach zu komplexe ist weil es nicht so auf dem Schirm ist.

00:10:35: was ist Ihre Vermutung?

00:10:36: warum beschäftigt man sich noch nicht So sehr damit?

00:10:41: Ganz wichtiger Punkt ist halt, das Bewusstsein ist noch nicht da.

00:10:44: Dass es endlich ist!

00:10:46: Wir haben eine ganze Zeit hinter uns wo wir dachten Wasser haben wir en masse und reichlich.

00:10:54: Die Industrie hat sehr früh angefangen darauf zu reagieren und hat gesagt okay wir schließen die Kreisläufe Wir halten jeden Tropfen so lang wie möglich in der Produktion um Wasser zu sparen Natürlich erstmal mit dem Fokus günstig zu produzieren aber auch weil sie gemerkt haben, dass es ein riesen Kostenpunkt ist.

00:11:16: Zweitens ... Es ist wie's ist noch sehr günstig.

00:11:21: Wasser kostet nicht viel in Deutschland.

00:11:23: In manchen Regionen steigt der Wasserpreis kontinuierlich.

00:11:25: soweit so gut.

00:11:27: Aber es is noch sehr günstig.

00:11:29: Es tut noch nicht ... Ich weh!

00:11:32: Noch nicht so weh, das alle reagieren.

00:11:36: Der Trend ist aber da.

00:11:37: wir sehen als Wasseraufbereiter sehr stark.

00:11:41: viele Industrieen reagieren da drauf, viele Projekte auch im Wasserstoffsektor, den sie ansprachen, reagieren darauf.

00:11:48: Nutzen Trinkwasser wendern nur in Betriebssetzungen und schalten dann irgendwann um auf alternative Wasserkwellen.

00:11:56: Das ist im Kommen.

00:11:57: Und zwar in den letzten fünf bis zehn Jahren sehr schnell sogar.

00:12:02: Okay!

00:12:03: Es gibt ja nun andere Regionen, ich sage mal so den arabischen Raum

00:12:07: usw.,

00:12:08: Die sind vermutlich etwas weiter unterstelle ich mal.

00:12:11: Notgedrungen, ja!

00:12:13: Ja es ist der Mittelmeerraum und das sind auch die arabischen Länder... ...die so ihre tatsächlichen Wasserquellen erschöpft haben in der Regel dann aus Meerwasser oder Flusswasser ihr Trinkwasser gewinnen müssen in Ermangelung anderer Ressourcen.

00:12:30: Da is man schon einen Schritt.

00:12:32: Was heißt einen Schritt weiter?

00:12:34: Notgedrungen, ein Schritt weiter.

00:12:36: Na ja man hört das ja von wegen künstlichen Regen erzeugt und das weiß ich.

00:12:40: also das kommt dann ab und an mal so in die Medien.

00:12:42: darum kam ich darauf.

00:12:43: aber okay dann ist es tatsächlich so.

00:12:46: wir wollen bisschen konkreter werden.

00:12:48: was für Projekte betreiben Sie im Moment bei Osnomembrane?

00:12:51: vielleicht können sie mal Beispiele nennen.

00:12:54: Ich habe eben gesagt, also viele Industrieen reagieren gerade da drauf.

00:12:58: Dass Wasser teurer wird abwasserteuer wird und somit geschaut wird dass das zumindest die verhandene Anlagentechnik optimiert wird oder man sogar was Neues baut.

00:13:12: Und so kann ich Ihre Frage eigentlich dahingehend nur beantworten, dass wir Projekte haben aus sämtlichen Branchen Ob das Lebensmittelindustrie bis zur Papierindustrie, ob das Kraftwerksum und Neubauten sind oder Elektrolyseprojekte ist ganz breit gefächert.

00:13:29: Aber der Fokus liegt immer darauf jetzt tatsächlich Technologien, Verfahren einzusetzen, Verfahrungskombinationen einzusetzten, den Chemikalien-Einsatz reduzieren und die Wasser einsparen.

00:13:44: Ich las auch was von der Nutzung vom Flusswasser.

00:13:47: Sie haben es, glaube ich, bei einer Antwort erwähnt?

00:13:49: Vielleicht können sie das noch mal weiter ausführen.

00:13:51: Was ist das Schamante daran, Flusswater zu nutzen?

00:13:54: Wenn Sie Trinkwasser beziehen, bezahlen Sie natürlich erst einmal die Bezugskosten für den Kubikmeter Trinkwasser und in der Regel direkt die Abwassergebühr für die gleiche Menge.

00:14:05: Bei Fluss Wasser haben Sie halt den Charme wenn Sie die Entnahmegenehmigung haben.

00:14:10: Das muss ja auch in das Beantrag werden dass sie reine Förderkosten haben.

00:14:16: Das ist im Scentbereich, wobei die Trinkwasserbezug im Euro-Bereich liegt und das ist natürlich der Charme daran.

00:14:25: Und von der Aufbereitungstechnologie ist es keine große Schwierigkeit.

00:14:31: Man nutzt Trinkwasser in bestimmten Anwendungen schlicht und ergreifend weil es schon voraufbereitet ist.

00:14:37: Diese Stufe müssen Sie halt wenn Sie Flusswasser aufbereiten sicherlich noch bauen.

00:14:44: Das heißt aber, eine Projektgröße würde sich vielleicht um zehn Prozent erhöhen oder ein Projektvolumen.

00:14:52: Es ist nicht aufwändig.

00:14:54: man hat dennoch die Benefits das Flusswasser deutlich günstiger ist und natürlich wenn der fluss ausreichend Wasser führt halt auch ja dauerhaft verfügbar ist und die Trinkwassergewinnung nicht belastet.

00:15:10: Welche Flüsse sind das in Deutschland?

00:15:12: Welche kommen dafür in Frage?

00:15:13: Also muss man differenzieren.

00:15:16: Es müssen schon nennenswert große Flüsste sein, wo man natürlich auch sicherstellen kann dass die dauerhaft Wasser führen.

00:15:25: Gibt so Projekte wie ich habe das im Raugen Chemnitz erlebt, wo auch die ursprünglich sehr großen Flüssen mittlerweile im Sommer gar kein Wasser mehr führen.

00:15:38: Das muss man abwägen, das muss man anschauen.

00:15:40: Dass man da einen geeigneten Fluss findet und dann hat es einen sehr großen Charme, das Wasser zu nutzen.

00:15:49: die Inhaltsstoffe sind leicht zu entfernen, die stören könnten Und es lohnt sich auf jeden Fall darüber nachzudenken.

00:15:58: Wir haben als neues Segment bei unserem Cluster auch das Thema Batterien.

00:16:02: Das ist ja auch ein relativ, wie soll man sagen, komplexes Sache.

00:16:06: ich jetzt mal.

00:16:06: Viele haben schon davon gehört dass Lithium-Ionen-Batterien auch eine gewisse Wasserproblematik mit sich bringen, das ist glaube ich für die lateinamerikanischen Kollegen auch ein Thema.

00:16:16: Für sie auch also beschäftigen Sie mich damit

00:16:18: auch?

00:16:18: Ist auf jeden Fall ein großes Thema was wir auch mitbehandeln.

00:16:22: da kann man sich verstärkt Kollegen von mir drum.

00:16:28: Lagerstätten.

00:16:30: Da wird eine Sohle entnommen, also eine Salzlösung entnomen und um das Lithium nutzbar zu machen muss es aufkonzentriert werden.

00:16:40: Diese Sohne muss aufkoncentriert sein damit man dann mit dem entstehenden Feststoff diesem Salz weiter arbeitet.

00:16:47: Und da gibt's klassische Verfahren, das sind thermische Verfahrern die sogenannte Verdampfung und wir haben mit Membrantechnik eine clevere Alternative dazu.

00:16:58: Wir brauchen weniger Energie, wir können sogar Membranen einsetzen die johnenselektiv sind das heißt die wirklich gezieltes Lithium aus der Lösung holen und stellen da ne clevere und kostengünstige Alternative dar.

00:17:13: und das machen wir in dem Bereich.

00:17:16: was in diesem Zusammenhang sicherlich auch erwähnenswert ist es wir sind auch tätig mit unseren Technologien in der Wasserstoffspeicherung.

00:17:26: Es gibt die Möglichkeit, Wasserstoff chemisch zu speichern.

00:17:30: Und auch da beteiligen wir uns an den Verfahren mit unserer Trenntechnik, dass man diesen Prozess des mit Wasserstoff beladens und das Wasserstoff wieder entladen sehr kostengünstig macht.

00:17:44: Ja, sehr schön!

00:17:45: Ich würde sagen, wir haben so einen kleinen Parfors drin.

00:17:46: Ja genau ist

00:17:47: wasser und ein bisschen durch die Energiewirtschaft.

00:17:49: ich bedanke mich recht herzlich.

00:17:51: Ich glaube es ist ein Thema mit Potenzial, was uns sicherlich noch häufiger begegnen wird.

00:17:55: Ich denke, es war nur der Anfang.

00:17:56: Also vielen Dank für Ihre Zeit!

00:17:58: Sehr eifliche und viel Erfolg!

00:18:00: Vielen Dank für die Einladung!

Über diesen Podcast

In diesem Podcast stehen fundiertes Fachwissen, praktische Erfahrung und klare Einordnung im Mittelpunkt. Europäische Stimmen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft teilen Einschätzungen, Forderungen und Best Practices für die Energieversorgung von morgen. Unser Podcast erscheint regelmäßig als Video- & Audio-Format. Ziel ist es, Fakten an die Stelle von Mythen zu setzen und echte Insider zu Wort kommen zu lassen.

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Themenwünsche haben, dann schreiben Sie uns gerne direkt an. Wir freuen uns über Ihr Feedback!

Kontakt: info@eehh.de

https://www.linkedin.com/company/renewable-energy-hamburg
https://www.erneuerbare-energien-hamburg.de/de/

von und mit Astrid Dose

Abonnieren

Follow us